Asiatischer Herbst, oder: Kürbissuppe mit Kokos und Koriander

Rund um den Kochen-mit-Kürbis-Hype in den letzten Wochen habe ich viel zu wenig Zeit gefunden, mal wieder in Ruhe das ein oder andere (neue) Rezept auszuprobieren. Wenigstens ein Süppchen sollte es doch mal wieder sein, wenn Zeit und Muße aktuell nicht ausreichen, um wilde Kürbis-Quiche oder Risotto-Kreationen mit dem orangen Gemüse auszuprobieren. Eigentlich schade. Außerdem wimmelt es in fast jeder Zeitschrift, auf zahlreichen Foodblogs, und anderen einen so beeinflussenden Medien nur so von Kürbis-Tipps und -hypes, so dass ich mich dann noch ergeben wollte. Unter all‘ den schönen Rezepten war auch dieses tolle Kürbis-Curry mit Fisch welches ich d e f i n i t i v nochmals ausprobieren werde. Toll, Kürbis asiatisch!
Kürbis-Bericht ZEIT 09.2012
Foto-Kredit: DIE ZEIT, Ausgabe 09.2012, as meinem Archiv
Für mein kleines Kürbis-Vorhaben würde nun aber ein Butternut-Kürbis auf dem Wochenmarkt ergattert und an einem dieser grauen Tage eine leckere Kürbissuppe gezaubert. Und da ich ja bekanntermaßen ein Asia-Lover bin, habe ich meine Kürbissuppe einfach etwas „asiatisch angehaucht“. Als Alternative zum verschmähten Kürbis-Fisch-Curry. Und so sah das dann aus:

Zutaten:
1/2 Butternut-Kürbis

1e Zwiebel
etwas Butterschmalz / Ghee
250 ml Gemüsebrühe
Saft von 1-2 ausgepressten Orangen (je nach Ergiebigkeit und Geschmack)
1 Dose Kokosmilch
1 Knoblauchzehe
1 Stück Ingwer (ca. 3-4 cm)
Salz, Pfeffer, Chilliflocken, Currypulver
eine Handvoll frischer, gehackter Koriander
eine große, rote, frische Chillischote (in feine Ringe geschnitten)
Kürbis 2013
Zubereitung:
Den Kürbis (ich habe einen halben genommen, da der ganze fast 2 kg hatt) schälen entkernen und in Würfel schneiden und beiseite stellen.

Die geputze, gehackte Zwiebel und den gehackten Knoblauch in eine guten EL Butterschmalz oder Ghee andünsten. Den Kürbis dazugeben, kurz andünsten. Dann mit der Brühe, der Kokosmilch und dem Orangensaft ablöschen und so lange auf mittlerer Flamme kochen, bis der Kürbis so weich ist, dass er püriert werden kann. Die Suppe dann pürieren. Sollte sie zu dick sein, je nach Geschmack mit Brühe (etwas würziger) oder mit Orangensaft (etwas fruchtiger) verdünnen.

Den Ingwer reiben und in die pürierte Suppe geben. Gut umrühren (kann auch mit püriert werden). Dann die Suppe mit den Gewürzen abschmecken. Suppe auf Teller geben und mit dem gehackten Koriander und den Chilliringen garnieren. „West meets East“! Guten Appetit!

Zwar hatte ich an diesem Abend keine Möglichkeit und auch kein richtges Licht und …. ach, es gibt nur ein Handybild von der Suppe – aber deswegen schmeckt sie nicht minder gut. Versprochen!
Kürbissuppe asiatisch
Also, ab, einen Kürbis schnappen und dieses Süppchen als Bauchwärmer und Winterüberbrücker kochen. Am besten gleich mehr und einfrieren. Dann klappt es mit „West meets East“ auch in der kürbislosen Zeit.

Eure
Jane

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